Die Rolle der Erzieherin

Annehmen, ermutigen, da sein

christliche Erziehung

Wir pädagogischen Mitarbeiterinnen verstehen unseren Auftrag christlicher Erziehung darin, die uns anvertrauten Kinder in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen und machen den Kindern Mut, das Leben zu gestalten, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und im Zusammenleben den im Alltag gelebten Glauben ganz praktisch und hautnah zu erfahren. Eine wichtige Voraussetzung dieses Ziel zu erreichen, liegt in uns selbst. So wie wir von den Menschen geprägt wurden, die uns erzogen haben, haben wir die Chance und die Verantwortung, den kleinen Menschen, die uns anvertraut sind, den Glauben und damit bestimmte Werte zu vermitteln. Durch unser Vorbild,
das sich im alltäglichen Umgang mit unseren Mitmenschen und durch unser Glaubenszeugnis zeigt, können wir unsere Überzeugungen weiter geben.

 

Auch wir Erwachsenen sind stets auf einem Glaubens – Weg. Wir setzen uns mit der Religion auseinander, indem wir Fachliteratur lesen oder regelmäßig an religionspädagogischen Fortbildungen teilnehmen. Vorbild zu sein, gelingt uns nicht nur durch die Weitergabe unserer eigenen Überzeugung. Wir verstehen uns als Übersetzerin der biblischen Erzählungen, um den christlichen Glauben in einer kindgerechten, modernen und verständlichen Weise zu vermitteln. Es gilt auch, diese Dinge ganzheitlich und anschaulich zu präsentieren. Das gelingt uns durch Bildmeditationen, Gebete, Stilleübungen, Gesten, Rituale, Tänze, Lieder und das Feiern von christlichen Festen im Jahresverlauf. Damit einher geht die Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen Religionen.